20.02.2025 - 7 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Eine Einwohnerin äußerte sich sehr enttäuscht darüber, dass ein Einwohner anlässlich seines 95. Geburtstages nur einen Gutschein im Briefkasten vorfand und ihm nicht persönlich gratuliert wurde.

Herr Hermann teilte mit, dass die Aufgabe, den Bürgern zu gratulieren, unter den Mitgliedern des Sozialausschusses aufgeteilt sei und es jedem freistehe, wie er gratuliert. Der Bürgermeister und Herr Hermann waren beide der Auffassung, dass man in diesem Fall mehr erwarten könne, als ein Gutschein im Briefkasten. Herr Hermann gibt dies an die Mitglieder des Sozialausschusses weiter. Es tut ihm sehr leid, dass hier nicht persönlich gratuliert wurde.

Eine Einwohnerin hat sich mit dem Thema Grundsteuer beschäftigt und teilte mit, dass es entlang des Gärtnerweges eine Grenze bezüglich des Bodenrichtwertes gibt. Grundstücke auf der einen Straßenseite haben einen Wert in Höhe von 75,00 Euro pro qm und auf der anderen Seite liegt der Wert bei 95,00 Euro pro qm. Sie habe sich beim Finanzamt und beim Katasteramt erkundigt und niemand konnte ihr erklären, wie diese Teilung zustande kam. Die Einwohnerin möchte nun wissen, an wen sie sich wenden kann. Herr Treumann erklärte daraufhin, dass das Katasteramt die entsprechende Stelle sei, da dort auch der Gutachterausschuss angesiedelt ist, der die Bodenrichtwerte festlegt. Herr Treumann riet der Einwohnerin sich schriftlich an den Landrat zu wenden. Des Weiteren merkte die Einwohnerin an, dass der Hebesatz ganz schön hoch ist. Herr Treumann erklärte, dass dies mit den vielen Gewerbegrundstücken zusammenhängt, die zuvor mit einer viel höheren Grundstückssteuer belastet wurden. Nun wurde die Grundstückssteuer für die Gewerbegrundstücke deutlich gesenkt und die Gemeinde war gezwungen diese Differenz mit einem höheren Hebesatz auszugleichen. Die Gemeinde ist bestrebt mit den Einnahmen viel für die Einwohner und die Gemeinde umzusetzen.

Die Einwohnerinnen verließen um 20:00 Uhr die Sitzung.